Die Christengemeinschaft
Bewegung für religiöse Erneuerung

B R I E F  A N  D I E  G E M E I N D E


 10. Botschaft an die Freunde der Christengemeinschaft in Graubünden

zum Sonntag 14. Februar 2021

Liebe Freunde der Christengemeinschaft in Graubünden von Nah und Fern!

Der Gesang des Rotkehlchens mit der 8.Botschaft über meine persönlichen Erfahrungen in schwierigen Zeiten, hat ein Echo von unseren Freunden hervorgerufen, das mich mit grosser Dankbarkeit erfüllt. 
Ich möchte ein paar dieser kostbaren Zuschriften mit euch teilen. So kann ein “inter-schriftliches- Gespräch" entstehen, was uns untereinander verbindet, wenn wir uns zur Zeit nicht physisch-leiblich gegenüber erleben dürfen. 

Ich habe die Genehmigung der einzelnen Personen erhalten mit oder ohne Namen - wie es die Schreiber wünschen - ihre Gedanken an unsere Gemeinde zu veröffentlichen. 
Das könnte auch in Zukunft so sein, dass ich eure geschriebenen Gedanken zu den Botschaften hier weitergebe. Sozusagen eine kleine interne Plattform des Austausches!

Das „ECHO AUS DER GEMEINDE FÜR DIE GEMEINDE GRAUBÜNDEN“ ist als PDF Datei unten angehängt.

Morgen, Sonntag,14.Februar beginnt die neue Woche mit dem 
Evangelium Lukas 8, 1-18 Der Sämann. 

Dazu fand ich bei Engelbert Fischer eine Auslegung über das "Wort des Evangeliums", mit dem wir  bei wiederholtem Lesen und Hören, eine neue Sprache lernen können.

Hier zunächst ein Auszug dieses Evangeliums Lukas 8:

„Es ging en Sämann aus, seine Saat zu streuen. Einiges fiel auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels kamen und frassen es auf. Anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auch heran und erstickten es. Einiges aber fiel auf gutes Land, wuchs und brachte hundertfältig Frucht. […] Diese ist der Sinn des Gleichnisses: Das Wort Gottes is ein Same.“

„Oft sind es Worte und Sätze, die wir nicht sofort verstehen können. Gerade von denen merken wir aber: die gehen uns irgendwie nach, verfliegen nicht gleich wieder. Immer wieder einmal werden sie Gegenstand des Fragens und Anschauens. Sie verwurzeln sich und arbeiten in den Tiefen der Seele. Was dagegen schnell verstanden war, ist eben auch schnell verflogen. 

Den Kindern, wenn sie sprechen lernen, ist jedes Wort ein Rätsel erst – ein Abenteuer, dem es nachzulauschen, spätestens nachzusinnen gilt. Und Kindern kann man anmerken, wie Wort um Wort sich einsenkt, Wurzel fasst und dann zur eigenen Sprache des Kindes wird. 

Darum sollen wir das Gotteswort, das Evangelium immer wieder hören: dass wir im vertieften Hören eine neue Sprache daran lernen: eine Sprache, die Wahrheit und Weisheit tragen kann. So können wir übend wachsen in der Kunst, nach der alle Welt sich sehnt: Aus dem so geübten Zuhören auch für unseren Nächsten ein gutes, rechtes Wort zu finden.“ (E.F.)
 
Stets in herzlicher Verbundenheit grüsst euch

Marina

Gschwind Grieder

"ECHO AUS DER GEMEINDE FÜR DIE GEMEINDE"